Dienstag, 17. Januar 2017

Keramik bemalt

Auch schon im  November geschehen.
Aber super viel Spaß gemacht und für dieses Jahr schon gleich vorgemerkt.

Wir haben in der Altstadt ein kleines Keramikatelier, wo man sich einen Keramik-Rohling aussucht, diesen bemalt und anschließend wird er glasiert und gebrannt.

Das haben wir mit der ganzen Familie ausprobiert. Nur mein Mann war der Meinung, er "könne" das nicht. Was Männer immer so denken, gell... Aber Spaß beim zugucken hatte er auf jeden Fall, er war der Farb-Assistent der Kinder.

Das ist alles damals entstanden:




Der Sohnemann hat sich einen Becher ausgesucht und diesen wie ein Bildhauer bearbeitet.
Farbe aufgetragen oder gestempelt, anschließend wieder abgekratzt usw.
Aber so ist ein absolut schöner Lieblingsbecher entstanden:



Unsere Tochter wollte einen Schmetterling zum ins Zimmer hängen:



Und ich entschied mich für einen Teller (in Frühstückstellergröße):




Die weltschönsten Plätzchen meines Vaters passen perfekt darauf



Da kann ich mir sehr gut vorstellen noch ein paar bunt gemusterte Teller zu bemalen.
Bei uns hat soweiso jeder meist einen anderen Teller, aber bisher waren die nicht so schön bemalt.


Bunte Grüße!

Angela



 

Freitag, 13. Januar 2017

"alte" Bilder

Im neuen Jahr bin ich gut angekommen, ich hoffe ihr auch.

Auch wenn es mich seit Mittwoch voll erwischt hat.
Eine Grippe, zum Glück ohne Schnupfen, aber das reicht ja auch schon so.
Ich schlurfe mit Tee von Küche ins Wohnzimmer und wieder zurück und versuche so viel Zeit wie möglich vor dem Ofen zu verbringen. Schüttelfrost ist so was bescheuertes...
Noch dazu haben wir heut einen Sturm wie an der Nordsee.
Wetter wie geschaffen für neben dem Ofen zu sitzen.

Eigentlich wollte ich heute Nähen, denn alle zwei Wochen sind die Bedingungen am Freitag hierzu seeehr gut, aber das schaff ich heut beileibe nicht. 

Ich hab dieses Jahr noch nicht wirklich etwas kreatives mit meinen Händen erschaffen, aber ich hab ja noch ganz viel vom letzten Jahr, das ich euch zeigen will.

Fangen wir mit den letzten Bildern aus meinem Malkurs an:

Im November war ja noch Herbst, und da sind Igel für mich lustige Portraitkandidaten : )










Dieses Bild ist nach einer Fotografie von Audrey Hepburn entstanden:

 

Dass ich vermehrt Menschen und Gesichter male hat sich schon gelohnt, finde ich.
Ich werde sicherer. Es ist im Endeffekt wie eine Sprache lernen.
Und Sprachen mag ich sehr gern.


Habt alle ein schönes Wochenende!

Angela

(Wir werden morgen den Kindergeburtstag unserer Tochter nachfeiern - Jippie!)

 
 

Samstag, 31. Dezember 2016

Feuerwerk

Zu Silvester gibts ja bekanntlich Feuerwerke.
Da hab ich heute auch ein kleines für Euch.
Nein. Keines, das man anzünden muss, oder das die Umwelt belastet, wenns keiner wegräumt. Wir sind Knallabstinenzler.

Mein Feuerwerk ist ein gemaltes, nämlich  : ) 
Mit kleinen Bunten Gesichtern.

Gestern Abend/Nacht hab ich nach langer Zeit (der Dezember hat äußerst viel von mir abverlangt in jeglicher Hinsicht, und ich hab es mir jetzt eine Woche lang saugut gehen lassen, in jeglicher Hinsicht) endlich meinen neuen Pinsel ausprobiert.
Der funktioniert sehr gut, mit einem Glas Wein noch besser ; )

Und das beste, man kann ihn nicht aus Versehen im Trinkglas auswaschen, denn man muss ihn gar nicht auswaschen. Der hat so einen Wassertank hinten im Stiel.
Die Kinder durften heute testen. Vor allem unser Sohn war fasziniert von diesem Teil.
So sieht der aus:




Voll gefüllt und drauf los gepinselt:




















Ein bisschen Geschreibsel hab ich auch geübt.

Und jener Herr dort rechts oben wollte partout nicht alleine abgelichtet werden.
Manchmal haben meine Kamera und ich Kommunikationsprobleme...
 
Ich nenne ihn Willi Tanner, weil er wie der Familienvater von ALF aussieht : )



Und Essen musste auch sein. Ich male furchtbar gern Essbares.
Woher das bloß kommt...



Ich fand es total spannend, die Gesichter einfach so aus dem Pinsel fließen zu lassen um dann anschließend gleich Assoziationen zu finden, wem die betreffende Person ähnlich sieht. Die Dame in Blau ist für mich z.B. eindeutig Lina, die Magd beim Michel.

Viele Gesichter, viele verschiedene Leben.
Schön wäre es doch, wenn wir alle den Vorteil der Verschiedenartigkeit aller Menschen für uns entdecken. So ist die Welt einfach schöner und bunter.
Wer mag schon eine Schachtel Pralinen öffnen und feststellen, dass nur eine einzige Sorte drin ist?
Und wir wissen ja: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie was drin ist!


Ich hab mich über jeden Besuch und die lieben Worte von Euch gefreut.
Und wenn Ihr im neuen Jahr hier rein schneit freut mich das ebenso.
Ich hab noch einen dicken fetten Ordner mit Bildern auf der Festplatte, die ich euch zeigen will!

 


Und alles, alles Gute für 2017

wünscht Euch
Angela



 

Mittwoch, 23. November 2016

Gestricktes

Danke für eure lieben Worte.
Die Nacht verlief sehr ruhig und nach eigenen Aussagen geht es dem Bauch wieder seeeehr gut. Da verlass ich mich jetzt drauf und rolle langsam wieder nach oben...

Immer zwischenrein gibt es ein paar Minuten zum Nadeln.
Die lila Jacke wächst. Das zweite Vorderteil soll auch bald fertig sein.
Und mit der Garn-Menge schauts gar nicht so schlecht aus. Könnte reichen.





Für meinen Mann hab ich einen Loop gestrickt. In Grau. So war das gewünscht.
Immer abwechselnd zwei rechte dann eine linke Masche. Bissle gerippt.
Hat dann am Hals zwei Umdrehungen und macht schön warm.




Meine Jacke wird hoffentlich noch heuer fertig.
Damit ich mich schön Einkuscheln kann. Bin nämlich ein verfrorener Eiszapfen  ; )

Bis demnächst, Angela


 

Dienstag, 22. November 2016

Die Sache mit dem Jojo...

Früher hab ich gern Jojo gespielt. Ich hatte sogar eines, dass im Dunkeln leuchtet und eines, das unten blieb, wenn man es ganz fest runter schleuderte.
Tatsache ist allerdings, dass dieses kleine runde Ding immer wieder hoch und runter geht.
Genau so fühlt sich mein Leben zur Zeit an. Schon seit vielen Wochen.
Es ist anstrengend wie die Sau und es treibt mich von Zeit zu Zeit in den Wahnsinn.
Kaum, dass ich mich mal für einen oder zwei Tage nach "oben" zurück gekämpft hab, haut es mich derart schnell wieder nach unten, so schnell kann man gar nicht gucken.
Dabei reicht die Spanne von diversen heftigen Krankheiten, über Chaos in der Schule (die Lehrerinnen unserer Kinder fehlen seit vielen Wochen), bis hin zu einem Hund der kaum mehr laufen kann, einem kaputten Auto und einer OP vom Sohn und so weiter und so fort.
Begleitet wird das ganze von Wutanfällen unseres Kleinen, Heulattacken von allen und nun auch noch Kotzanfällen seit heute. Wo ist eigentlich noch Vorne und wo Hinten?

Ein paar klitzekleine Reserven hab ich noch. Und aufgeben ist auch nicht mein Ding.
Aber zur Ruhe würd ich gern mal wieder kommen.
Ein bisschen länger im oberen Bereich, das wünsch ich mir.

Ein paar von diesen kleinen Höhepunkten hab ich zusammen gesammelt. Die zeig ich Euch nach und nach.

Was mich an einem Abend besonders gefreut hat (glaube es war Montag vor einer Woche):
unser Mond!
Da gab es (zumindest bei uns in Bayern) den größten und hellsten Mond seit 70 Jahren!




Die Fotos können natürlich noch lange nicht die Schönheit dieses Abends einfangen.
Ich bin wirklich glücklich darüber, dass ich diesen Moment erleben durfte.
Dieser Mond war so unglaublich schön und der Anblick magisch.




Es war, als hinge im Himmel eine riesengroße Lampe.


Trotzalledem gab es ein paar kleine Fluchten aus dem Alltag. Davon bald mehr.

Liebe Grüße, Angela

 

 

Freitag, 4. November 2016

Pilz-Malerei

Pilze finde ich sehr malenswert und mache das auch gerne.

Die Fliegenpilze sind allerdings nicht meine Stärke...



Die bräunlichen liegen mir sehr viel mehr



Das sind Schopftintlinge.
Ich habe mir sagen lassen, dass die quasi nur einen Tag so da stehen, und dann in sich zusammen sinken und zu einer schwarzen siffigen Flüssigkeit werden, weswegen sie ihren Namen erhalten haben.

Auch wenn die Schönheit nicht lange währt, sie ist definitiv vorhanden!


Herbstliche Grüße, Angela!

 

Mittwoch, 2. November 2016

Leckerei

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin ein Marmeladenleckermaul.

Dabei stell ich schon ein paar Ansprüche an meine Marmelade.
Sie muss unbedingt selbst gemacht sein. Pflaumenmus mag ich dabei überhaupt nicht.
Und die gemixten Aufstriche auch nicht. Meine Marmelade muss sortenrein sein.
So dass das Brot oder die Semmel genau nach Erdbeere, Zwetschge oder Quitten schmeckt (und das sind nur Beispiele).

Letztere ist meine liebste Sorte: Nix geht über Quittengelee!





Nachdem ich unseren Quittenbaum abgeräumt hab, ist nun jede Menge Frucht zu verarbeiten.

Ein Teil ist fertig, ein Teil wartet noch.

Quittenlikör wird es auch noch geben.

Habt ihr schon mal Quitten gerochen?

Es duftet so unglaublich gut. Mein Lieblingsduft.
Der sich in allen Räumen ausbreiten darf.


Fruchtige duftige Grüße, Angela