Montag, 19. März 2018

Mandala am Montag (10)



Pflanze an!

Sie hat begonnen, die Ansähzeit.
Mein Mann hat die ersten Samen angezogen.
Verschiedene Tomaten und eine Paprikasorte.
Ich freu mich schon wieder, wenn die Gartenzeit los geht.
Die ersten Frühjahrsblüher spitzeln raus und machen mir extra gute Laune.

Natürlich ist Gartenarbeit in erster Linie Arbeit, aber sie ist auch unglaublich beruhigend, und sie erdet einen im wahrsten Sinne des Wortes.

Als wir in unser Haus gezogen sind, hat mein Mann mir prophezeit, dass er mir wohl nicht sonderlich viel im Garten helfen könne, und auch eher nicht wollte.
Das hat sich sowas von schnell geändert.
Er ist nun der erste, der die Samentütchen in die Hand nimmt und der letzte der die Gartenwerkzeuge weglegt.
Ich freu mich, dass er die Liebe zur Natur entdeckt hat.

Es ist doch definitiv eines der schönsten Dinge, seine Zeit in der Natur zu verbringen.

Was ist mit euch?
Habt ihr einen Garten, oder seid ihr Balkongärtner?
Oder genießt ihr die Natur in vollen Zügen, ohne zu werkeln?
Habt ihr nen grünen Daumen, oder gehen bei euch die Kakteen ein...   : )

Ich freu mich auf die Freiluftsaison!

Angela


Kommentare:

  1. Gartenarbeit? Nee, das hat für mich null Reiz und auch nichts mit Natur zu tun. Zumindest bei den meisten Menschen/Gärten. Da wird jedes Pflänzchen rausgerupft, nur weil es vielleicht dort nicht hingehört. Da wird Gift gespritzt und die Maus beseitigt, der Maulwurf verjagt und Krummes und Schiefes in Bahnen gezwängt, oder es muß weichen. Es sind nicht alle so, zum Glück, aber leider sehr viele und wenn sie noch mit ihren Brennern kommen oder ihr Mittelchen und die Auffahrt abfackeln, weil sich ein bisschen Moos bildet bzw. Hälmchen von Grün wagen zu wachsen, wird gleich der Flammenwerder angezündet. Und was ich noch beobachte: die meisten verbringen nicht mal mehr Zeit in ihrem Garten, d.h. kaum einer sitzt auf der Terrasse und wenn, hat er/sie sich gleich so zubebaut, damit man bloß nicht sieht, wie er oder sie genüßlich die Sonne genießt, oder in ein Stück Kuchen beißt etc.
    Ich würde mir wünschen, daß man mehr Einheimisches pflanzt und auch mal stehen läßt für die Insekten zum Überwintern. Ich würde mir in jedem Garten eine Ecke wünschen, wo sich keiner dran bedient, sondern die man der Natur überläßt. Natürlich nicht den Brennesseln alleine, aber Du weißt bestimmt wie ich das meine.
    Ihr habt bestimmt einen sehr schönen Garten, da bin ich mir ganz sicher. Ich bin froh, daß ich keinen habe, sondern auf dem Balkon sitze oder auf der Bank im Laubengang und dort vor aller Augen den Müßiggang genieße. Mein Dolce Vita sieht so aus, daß ich das nichts-tun sehr genieße, während die anderen Gartenarbeit als Pflichtteil betreiben und immer öfter ihren Garten vereinfachen. Und dann ärgern sie mich zurück, denn jeden Tag mäht einer irgendwo stundenlang den Rasen und vertreibt mich.

    Nana

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    1. Da hast du natürlich völlig recht.
      Solche Leute gibt es bei uns auch etliche.
      Ich habe auch festgestellt, dass bei den meisten Menschen die Natur keinen Stellenwert mehr hat. Der Stadtteil in dem ich wohne, ist ein beliebtes Baugebiet für junge Familien. Wir haben ein altes Siedlerhaus mit relativ großem Garten. Aber die neuen Häuser haben außer der Terrasse nicht nehr viel Grünes dabei. Die Natur wird auch aus der Stadt verdrängt, hab ich das Gefühl. Für Pflanzen und Tiere ist kein Platz.
      Ich freue mich, wenn uns das Eichhörnchen besucht, oder die Amsel wieder bei uns brütet. Ein Igel überwintert immer wieder bei uns und wir beherbergen fast jedes Jahr eine Maus, manchmal sogar eine ganze Mäusefamilie.
      Ich denke, wenn sich die Tiere bei uns wohl fühlen, kanns nicht so falsch sein, was wir machen.
      Angela

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  2. Liebe Angela, ich bin eine Balkongärtnerin:-) aber nur im kleinen...ich verbringe viel Zeit auf dem Balkon, vor allem abends mit einem schönen Buch und schaue dann direkt in die Berge. Aber wenn ich Natur möchte, gehe ich raus vor die Türe.
    glg Susanne

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    1. Das weiß ich noch, dass du sehr gern in der Natur bist.
      Und, das tut doch gut, oder?
      Dein Ausblick muss herrlich sein!
      LG Angela

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  3. Oha..
    Hmm mein grüner Daumen erstreckt sich leider ausschließlich aber dafür ganz exellent über Unkraut.. *hüstel*
    Also Brennesseln zB .. da bin ich spitze! *kicher*
    Naja und meine Kräuter :-)
    Aber sonst?
    Hmm nee..
    Wir haben aber ein 1000qm großes Grundstück uns so mähen wir ab und an Rasen und am Rand darf alles wild wuchern :-)
    Dafür haben wir dann viele Vögel *grins*
    Deswegen nennen wir unseren Garten nun auch schon seit ein paar Jahren "Wir haben einen ornitologisch Interessierten Garten!" :-)
    Dafür geniesse ich aber das Leben im Garten.. wie zB in der Hängematte lesen :-)
    Susanne

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    1. Das machst du doch genau richtig mit dem genießen.
      Wir machen auch nicht so viel die ganze Zeit. Wir haben etliche Stellen im Garten, wo die Natur wuchern darf.
      Aber wenn wir eigenes Gemüse haben wollen, müssen wir das eben anpflanzen. Das macht uns Spaß. Zwei Straßen weiter gibt es einen Imker, bei dem wir immer Honig kaufen. Mit Sicherheit auch Honig, der ursprünglich aus unserem Garten kommt : )
      Angela

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  4. Ich hatte früher einen Garten, heute "nur" noch einen Balkon, der aber lecker bestückt wird. Ansonsten bin ich ja der Waldtiger schlechthin, das sagt ja schon alles. Natur pur, und ganz besonders die Myzelienwelt haben es mir angetan. Wenn ich heute noch einen Garten hätte, würde ich mich bestimmt auch gerne einbringen, mit Sinn und Verstand, so wie ihr das macht, auch im Hinblick auf Tierbesuche. Ich finde das herrlich!
    Meine einzigen Tiere sind die Vögel am Vogelhäuschen, welches ich direkt auf die Fensterbank gebaut habe, da kann ich beobachten. Die Nachbarin unter uns ist zuständig für den Garten, der unseren Augen beim Runterblicken auch viel Grünes bietet. Also wir sind zufrieden so. ;-)
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Gärtnern und auch bei den Pausen!
    Liebgrüße
    Tiger
    🐯

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Ich freu mich, dass Du mir schreibst. Danke ; )

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